Rabattrechner

Endpreis, Ersparnis, Originalpreis oder Rabatt in Prozent berechnen – sofort und direkt in Ihrem Browser. Drei Rechenwege, reine Mathematik, nichts wird hochgeladen.

Geben Sie den Originalpreis und den Rabatt in Prozent ein. Sie sehen sofort den Endpreis und Ihre Ersparnis.

%
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Rabatt-Tabelle zum Nachschlagen

Ersparnis und Endpreis für häufige Rabatte und Originalpreise (in Euro):

Rabatt 500 €1.000 €2.000 €5.000 €10.000 €
5 % Rabatt 475 € Ersparnis 25 € 950 € Ersparnis 50 € 1.900 € Ersparnis 100 € 4.750 € Ersparnis 250 € 9.500 € Ersparnis 500 €
10 % Rabatt 450 € Ersparnis 50 € 900 € Ersparnis 100 € 1.800 € Ersparnis 200 € 4.500 € Ersparnis 500 € 9.000 € Ersparnis 1.000 €
15 % Rabatt 425 € Ersparnis 75 € 850 € Ersparnis 150 € 1.700 € Ersparnis 300 € 4.250 € Ersparnis 750 € 8.500 € Ersparnis 1.500 €
20 % Rabatt 400 € Ersparnis 100 € 800 € Ersparnis 200 € 1.600 € Ersparnis 400 € 4.000 € Ersparnis 1.000 € 8.000 € Ersparnis 2.000 €
25 % Rabatt 375 € Ersparnis 125 € 750 € Ersparnis 250 € 1.500 € Ersparnis 500 € 3.750 € Ersparnis 1.250 € 7.500 € Ersparnis 2.500 €
30 % Rabatt 350 € Ersparnis 150 € 700 € Ersparnis 300 € 1.400 € Ersparnis 600 € 3.500 € Ersparnis 1.500 € 7.000 € Ersparnis 3.000 €
40 % Rabatt 300 € Ersparnis 200 € 600 € Ersparnis 400 € 1.200 € Ersparnis 800 € 3.000 € Ersparnis 2.000 € 6.000 € Ersparnis 4.000 €
50 % Rabatt 250 € Ersparnis 250 € 500 € Ersparnis 500 € 1.000 € Ersparnis 1.000 € 2.500 € Ersparnis 2.500 € 5.000 € Ersparnis 5.000 €
70 % Rabatt 150 € Ersparnis 350 € 300 € Ersparnis 700 € 600 € Ersparnis 1.400 € 1.500 € Ersparnis 3.500 € 3.000 € Ersparnis 7.000 €

So funktioniert die Rechnung

Endpreis (Rechenweg 1)

Sale = Original × (1 − Discount% ÷ 100) Savings = Original × Discount% ÷ 100

Beispiel: 2.000 € mit 20 % Rabatt → Endpreis = 2.000 € × 0,80 = 1.600 €; Ersparnis = 400 €

Originalpreis (Rechenweg 2)

Original = Sale ÷ (1 − Discount% ÷ 100)

Beispiel: 1.600 € bei 20 % Rabatt bezahlt → Originalpreis = 1.600 € ÷ 0,80 = 2.000 €

Rabatt in % (Rechenweg 3)

Discount% = (Original − Sale) ÷ Original × 100

Beispiel: UVP 2.000 €, Endpreis 1.500 € → Rabatt = (500 ÷ 2.000) × 100 = 25 %

Kopfrechen-Tricks für häufige Rabatte

RabattTrick im KopfBeispiel (1.000 €)
10 % RabattStreichen Sie rechts eine Stelle1.000 € − 100 € = 900 €
20 % RabattDurch 5 teilen ergibt die Ersparnis1.000 € ÷ 5 = 200 € Rabatt → 800 €
25 % RabattDurch 4 teilen ergibt die Ersparnis1.000 € ÷ 4 = 250 € Rabatt → 750 €
33 % RabattDurch 3 teilen ergibt die Ersparnis1.000 € ÷ 3 = 333 € Rabatt → 667 €
50 % RabattDen Preis halbieren1.000 € ÷ 2 = 500 €
75 % RabattEin Viertel vom Preis1.000 € ÷ 4 = 250 €

Rabatte im deutschen Handel

Rund um Black Friday und Cyber Monday Ende November, den Amazon Prime Day im Sommer sowie den Sommer- und Winterschlussverkauf sind Rabatte zwischen 20 % und 70 % keine Seltenheit. Prüfen Sie dabei immer, worauf sich der Rabatt bezieht: Ein Prozentwert „auf die UVP“ ist etwas anderes als ein Prozentwert auf den Preis, den der Händler vorher wirklich verlangt hat. Seit dem 28. Mai 2022 hilft Ihnen die Preisangabenverordnung dabei – wer mit einer Preissenkung wirbt, muss den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage mit angeben. Und die Mehrwertsteuer wird immer auf den Betrag berechnet, den Sie wirklich zahlen, nicht auf die UVP: Eine Ware mit 1.000 € netto und 20 % Rabatt kostet netto 800 €, und darauf kommen 19 % Mehrwertsteuer.

Prozent oder Prozentpunkte – wo ist der Unterschied?

Erstaunlich viel Verwirrung – und ein gutes Stück irreführende Werbung – entsteht dadurch, dass „Prozent“ und „Prozentpunkte“ durcheinandergeraten. War eine Jacke letzte Woche um 20 % reduziert und ist sie heute um 30 % reduziert, dann ist der Rabatt um 10 Prozentpunkte gestiegen – aber um 50 Prozent, denn 30 ist 50 % mehr als 20. Beides stimmt; die beiden Angaben messen nur Verschiedenes. Der Rabatt, den Sie am Ende bekommen, ist immer ein Prozentsatz vom Preis. Rechnen Sie beim Vergleich von Angeboten deshalb lieber alles in Euro um, statt über Punkte zu streiten. Der Sprung von 20 % auf 30 % Rabatt – nach der Punkte-Rechnung nur 10 Prozentpunkte – senkt den Preis einer Ware für 2.000 € von 1.600 € auf 1.400 €. Das sind echte 200 €, und diese Zahl ist die, auf die es an der Kasse ankommt.

Aufschlag und Marge: warum 50 % Aufschlag nur 33 % Marge sind

Käufer denken in Rabatten, Händler denken in Aufschlag und Marge. Beides lässt sich leicht verwechseln, denn beides ist ein Prozentsatz derselben Preisdifferenz – nur auf eine andere Grundlage bezogen. Der Aufschlag ist der Gewinn als Prozentsatz vom Einkaufspreis; die Marge ist derselbe Gewinn als Prozentsatz vom Verkaufspreis. Eine Ware, die den Laden 100 € kostet und für 150 € verkauft wird, hat 50 % Aufschlag (50 € auf 100 € Einkauf), aber nur 33,3 % Marge (50 € auf 150 € Verkaufspreis). Gleich sind die beiden Werte nie, und der Abstand wächst mit den Zahlen:

Aufschlag (auf den Einkauf)Entspricht dieser Marge (auf den Verkauf)
25 %20 %
50 %33,3 %
100 %50 %
150 %60 %

Wichtig wird das bei Rabatten: Ein Laden, der mit 33 % Marge arbeitet, kann „40 % Rabatt“ gar nicht geben und dabei noch etwas verdienen. Das ist ein nützlicher Test dafür, ob ein Angebot wie „60 % auf die UVP“ eine echte Senkung ist oder nur ein hoch angesetzter Startpreis.

Rabatt und Mehrwertsteuer – kommt es auf die Reihenfolge an?

An der Kasse fragen sich viele, ob es einen Unterschied macht, ob der Rabatt vor oder nach der Steuer abgezogen wird. Bei einem einfachen Prozent-Rabatt und einem Prozent-Steuersatz macht es keinen Unterschied: Beim Multiplizieren ist die Reihenfolge egal, erst Rabatt und dann Steuer ergibt dasselbe wie erst Steuer und dann Rabatt. Beispiel mit 1.000 € netto, 20 % Rabatt und 19 % Mehrwertsteuer: Erst der Rabatt ergibt 800 €, dann × 1,19 = 952 €. Erst die Steuer ergibt 1.190 €, dann × 0,80 = 952 €. Genau gleich. Für Verbraucher in Deutschland sind ausgezeichnete Preise ohnehin Bruttopreise, die Steuer steckt also schon drin, und berechnet wird sie auf den Betrag, den Sie wirklich zahlen – also auf den Preis nach Rabatt. Auf die Reihenfolge kommt es erst dann wirklich an, wenn ein Gutschein über einen festen Betrag (50 € Nachlass) mit einem Prozentsatz zusammentrifft oder wenn mehrere Aktionen aufeinandertreffen. Rechnen Sie den Bon dann Schritt für Schritt durch, statt zu schätzen.

Warum sich zwei Rabatte nie einfach addieren

„20 % Rabatt und an der Kasse noch einmal 10 %“ klingt nach 30 % – ist es aber nicht. Der zweite Rabatt gilt für den schon gesenkten Preis, deshalb bauen Rabatte aufeinander auf, statt sich zu addieren. Richtig kombinieren Sie sie, indem Sie multiplizieren, was nach jedem Schritt übrig bleibt: 20 % und 10 % lassen 0,80 × 0,90 = 0,72 vom Preis übrig, also 28 % Nachlass und nicht 30 %. Die allgemeine Formel für zwei gestapelte Rabatte lautet:

Effective discount = 1 − (1 − a) × (1 − b)

Dabei sind a und b die beiden Rabatte als Dezimalzahl. Mehrere mittlere Angebote zusammen bleiben deshalb immer unter ihrer Summe – drei Gutscheine über je 20 % ergeben 1 − 0,8³ = 48,8 % und nicht 60 %. Die einzige Ausnahme ist ein fester Betrag, der vorab abgezogen wird (ein Gutschein über 500 €) und auf den danach ein Prozentsatz folgt; dafür rechnen Sie den Bon mit den Rechenwegen oben Schritt für Schritt durch.

Ein Angebot ehrlich lesen: Ankerpreise und Vergleichspreise

„4.999 €, jetzt 1.999 €“ wirkt deshalb so überzeugend, weil dahinter ein gut untersuchter Denkfehler steckt: der Ankereffekt. Die erste Zahl, die Sie sehen, prägt Ihr Urteil über alles, was danach kommt. Ein hoher „Originalpreis“ lässt den Endpreis wie ein Schnäppchen aussehen, selbst wenn kaum jemand je den Ankerpreis bezahlt hat. Händler wissen das, und deshalb steht neben fast jedem Angebot ein durchgestrichener Vergleichspreis. Die ehrliche Frage lautet: Ist dieser Vergleichspreis ein echter, kürzlich verlangter Preis – oder ein hoch angesetzter Listenpreis, der vor allem den Rabatt groß aussehen lässt?

In Deutschland gibt es dafür zwei nützliche Anhaltspunkte. Erstens ist die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) genau das: eine Empfehlung des Herstellers. Sie ist weder eine Obergrenze noch ein Preis, den irgendjemand verlangen müsste – viele Waren werden auch ohne „Aktion“ dauerhaft unter der UVP verkauft. Ein Rabatt „auf die UVP“ kann die echte Ersparnis also größer aussehen lassen, als sie ist. Zweitens muss ein Händler seit dem 28. Mai 2022 bei jeder beworbenen Preissenkung den niedrigsten Preis nennen, den er in den letzten 30 Tagen verlangt hat. Am verlässlichsten vergleichen Sie den Endpreis trotzdem damit, was die Ware heute anderswo kostet, und nicht mit dem Anker, den der Händler ausgesucht hat. Genau dafür ist der Rechenweg „% Rabatt finden“ da: Tragen Sie den Preis eines Mitbewerbers als Originalpreis ein und sehen Sie, wie viel Rabatt Sie wirklich bekommen.

Rabatt, Gutschein, Rückerstattung und Cashback

„Geld sparen“ gibt es in mehreren Varianten, die sich ähnlich anfühlen, sich aber im Zeitpunkt und in der Sicherheit unterscheiden:

ArtSo funktioniert es
Rabatt / PreissenkungDer Preis wird direkt beim Kauf gesenkt – Sie zahlen sofort weniger.
Gutschein / GutscheincodeEin Nachlass, den erst ein Code freischaltet, oft mit Mindestbestellwert oder Ablaufdatum.
RückerstattungSie zahlen zuerst den vollen Preis und holen sich später einen Teil zurück, nachdem Sie einen Nachweis eingeschickt haben. Dass viele das Zurückholen vergessen, ist einer der Gründe, warum Hersteller solche Aktionen anbieten.
CashbackEin Prozentsatz, der nach dem Kauf auf Ihr Konto, Ihre Karte oder Ihr Guthaben zurückfließt – manchmal gedeckelt oder erst nach Wochen. Also ein Rabatt, den Sie später bekommen und nicht an der Kasse.
2 für 1„Nimm 2, zahl 1“ ist ein Rabatt von 50 %, verteilt auf zwei Stück (Sie müssen zwei kaufen). „Das zweite Stück 50 % günstiger“ sind über beide Stück gerechnet nur 25 %.

Weil Cashback und Rückerstattungen erst nach dem Kauf ausgezahlt werden – und manchmal gar nicht, wenn Sie das Einlösen vergessen –, kann ein kleinerer sofortiger Rabatt mehr wert sein als ein größerer späterer. Damit Sie Gleiches mit Gleichem vergleichen, rechnen Sie jedes Angebot in die Euro um, die am Ende wirklich bei Ihnen bleiben. Genau dafür sind die drei Rechenwege dieses Rabattrechners gebaut.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Rabatt in Prozent?

Rabatt % = ((Originalpreis − Endpreis) ÷ Originalpreis) × 100. Beispiel: Kostet eine Ware ursprünglich 2.000 € und wird für 1.500 € verkauft, sind das ((2.000 − 1.500) ÷ 2.000) × 100 = 25 %. Nutzen Sie dafür oben Rechenweg 3 (Originalpreis → Endpreis → „% Rabatt finden“), dann rechnet die Seite es sofort für Sie aus.

Wie finde ich den Originalpreis vor dem Rabatt?

Originalpreis = Endpreis ÷ (1 − Rabatt % ÷ 100). Beispiel: Sie haben nach 25 % Rabatt 750 € bezahlt, dann lag der Originalpreis bei 750 ÷ (1 − 0,25) = 750 ÷ 0,75 = 1.000 €. Nutzen Sie dafür oben Rechenweg 2 (Endpreis + Rabatt in Prozent → „Originalpreis finden“).

Wird die Mehrwertsteuer auf den Rabattpreis oder auf den Originalpreis berechnet?

Auf den Rabattpreis. Die Mehrwertsteuer fällt immer auf den Betrag an, den Sie wirklich zahlen – nicht auf die UVP und nicht auf einen durchgestrichenen Vergleichspreis. Eine Ware mit 1.000 € netto und 20 % Rabatt kostet netto 800 €, und darauf werden 19 % Mehrwertsteuer berechnet, also 152 €. Für Verbraucher sind ausgezeichnete Preise in Deutschland ohnehin Bruttopreise: Die Steuer steckt im Preis schon drin. Für einige Waren wie Lebensmittel oder Bücher gilt der ermäßigte Satz von 7 %.

Was ist der Unterschied zwischen einem Rabatt und einer dauerhaften Preissenkung?

Ein Rabatt ist ein zeitlich begrenzter Nachlass beim Kauf, zum Beispiel 30 % während einer Aktion. Eine dauerhafte Preissenkung setzt den Listenpreis für immer herunter, etwa beim Ausverkauf am Saisonende. Gerechnet wird beides mit derselben Formel; nur der Grund dahinter ist ein anderer: Der Rabatt ist eine Werbeaktion, die Preissenkung ist ein neuer regulärer Preis.

Wie funktionieren mehrere Rabatte hintereinander?

Mehrere Rabatte addieren sich NICHT – sie bauen aufeinander auf. Bei 20 % Rabatt und danach noch einmal 10 % Treuerabatt sind es zusammen nicht 30 %. Richtig gerechnet: Originalpreis × (1 − 0,20) × (1 − 0,10) = Originalpreis × 0,80 × 0,90 = Originalpreis × 0,72. Das sind 28 % Rabatt, nicht 30 %. Rechnen Sie jeden Rabatt einzeln und nacheinander, dann stimmt das Ergebnis.

Wie lautet die Formel für den Endpreis?

Endpreis = Originalpreis × (1 − Rabatt % ÷ 100). Genauso richtig: Endpreis = Originalpreis − (Originalpreis × Rabatt % ÷ 100). Tricks für den Kopf: Bei 10 % streichen Sie die letzte Stelle (850 € → 85 € Rabatt → 765 €). Bei 25 % teilen Sie durch 4 und ziehen das Ergebnis ab. Bei 50 % halbieren Sie den Preis. Bei 20 % streichen Sie die letzte Stelle, verdoppeln das Ergebnis und ziehen es ab.

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