Zinseszins-Rechner

So wächst Ihr Kapital mit Zinseszins. Mit einer monatlichen Sparrate lassen sich Sparplan, Geldanlage oder Altersvorsorge durchrechnen. Alle Beträge stehen in Euro (€).

Endkapital
Zinsen insgesamt
Eingezahlt insgesamt
Wachstumsfaktor

10.000 $ bei verschiedenen Zinssätzen und Laufzeiten

Wachstumstabelle Jahr für Jahr
JahrKapitalZinsen im JahrEingezahlt gesamt

Zinseszins und einfache Verzinsung im Vergleich

Bei gleichem Zinssatz wächst das Kapital in Jahren mit Zinseszins um stärker als mit einfacher Verzinsung. Einfache Zinsen fallen nur auf das Startkapital an, Zinseszinsen auch auf alle bereits gutgeschriebenen Zinsen.

Die 72er-Regel in Ihrem Fall

Bei % pro Jahr verdoppelt sich das Kapital etwa alle Jahre (72 ÷ Zinssatz = Verdopplungszeit).

Was Zinseszins bedeutet

Beim Zinseszins werden die Zinsen dem Kapital zugeschlagen und verzinsen sich danach selbst mit. Aus 10.000 € werden bei 7 % nach einem Jahr 10.700 €. Im zweiten Jahr gibt es 7 % nicht mehr auf 10.000 €, sondern auf 10.700 € — also 749 € statt 700 €. Dieser kleine Unterschied ist der ganze Effekt, und er wird mit jedem Jahr größer.

Die Formel, Stück für Stück

A = P · (1 + r/n)n·t — dabei ist P das Startkapital, r der Jahreszins als Dezimalzahl (7 % = 0,07), n die Zahl der Zinsgutschriften pro Jahr und t die Laufzeit in Jahren. Der Exponent n·t ist der Grund, warum die Kurve nicht gerade verläuft, sondern immer steiler wird.

Die 72er-Regel

Wollen Sie im Kopf abschätzen, wann sich Ihr Geld verdoppelt, teilen Sie 72 durch den Zinssatz. Bei 6 % sind das 72 ÷ 6 = 12 Jahre, bei 9 % rund acht Jahre. Die Regel ist eine Näherung, trifft aber zwischen 5 % und 15 % erstaunlich gut — genug, um ein Angebot im Kopf zu prüfen, bevor man rechnet.

Warum die Zinsgutschrift wichtig ist — aber weniger, als man denkt

10.000 € zu 7 % über zehn Jahre ergeben bei jährlicher Gutschrift 19.672 €, bei monatlicher 20.097 € und bei täglicher 20.136 €. Der Sprung von jährlich auf monatlich bringt also etwas, der von monatlich auf täglich fast nichts mehr. Es gibt eine Obergrenze: bei kontinuierlicher Verzinsung sind es 20.137,53 € — mehr geht mathematisch nicht, egal wie oft man verzinst.

Nominalzins und Effektivzins

Der Nominalzins ist die genannte Zahl, der Effektivzins das, was nach Berücksichtigung der Zinsgutschriften wirklich herauskommt. 12 % nominal bei monatlicher Gutschrift entsprechen rund 12,68 % effektiv. Beim Vergleich von Angeboten zählt immer der Effektivzins — sonst vergleicht man zwei verschiedene Dinge.

Wenn der Zinseszins gegen Sie arbeitet

Dieselbe Mathematik gilt für Schulden. Eine Kreditkarte mit 18 % effektiv verdoppelt einen offenen Saldo in rund vier Jahren, wenn nichts getilgt wird. Auch die Inflation wirkt zinseszinsartig: bei 3 % pro Jahr hat Geld nach 24 Jahren nur noch die halbe Kaufkraft.

Häufige Fehler

Erstens: den Zinssatz als ganze Zahl in die Formel einsetzen (7 statt 0,07). Zweitens: die Sparrate vergessen — regelmäßiges Einzahlen verändert das Ergebnis oft stärker als ein etwas höherer Zins. Drittens: Steuern und Inflation ignorieren. Der Rechner zeigt den nominalen Endbetrag; was davon real übrig bleibt, ist eine andere Frage.

Häufige Fragen

Wie berechnet man Zinseszins?
Mit A = P · (1 + r/n)n·t. Für 10.000 € zu 7 % über 20 Jahre bei monatlicher Gutschrift ergibt das rund 40.387 € — der Rechner oben nimmt Ihnen das ab.
Was bringt eine monatliche Sparrate?
Sehr viel. Tragen Sie im Feld „Monatliche Sparrate“ einen Betrag ein: schon 200 € im Monat verändern das Endkapital über 20 Jahre stärker als ein um einen Prozentpunkt höherer Zins.
Wie lange dauert es, bis sich mein Geld verdoppelt?
Näherungsweise 72 geteilt durch den Zinssatz. Bei 6 % also etwa 12 Jahre. Den exakten Wert zeigt der Rechner an.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser auf Ihrem eigenen Gerät. Es wird nichts hochgeladen und nichts gespeichert.

Weitere Tools entdecken

Alle 90 Tools ansehen →